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Aikido

Trainer: Uwe Geiser
             

 

Was ist Aikido

Das Ziel beim Aikido ist zum einen, die Kraft eines gegnerischen Angriffs abzuleiten (Abwehr) und zum anderen, gleichzeitig dieselbe Kraft intelligent zu nutzen, um den Gegner vorübergehend angriffsunfähig zu machen (Absicherung) ohne ihn dabei schwer zu verletzen. Dies geschieht in der Regel durch Wurftechniken (nage waza) und Haltetechniken (osae waza oder katame waza), die den Hauptteil der Aikido-Techniken ausmachen. Das Besondere im Aikido ist, dass keine offensiven Angriffstechniken, sondern nur Abwehr- und Sicherungstechniken und dadurch vermittelnd eine entsprechend defensive und verantwortungsbetonte geistige Haltung, gelehrt werden.

Ablauf 

Es üben meistens zwei Partner miteinander. Im regelmäßigen Wechsel nimmt eine Person die Rolle des Angreifers (Uke) ein und die andere Person die Rolle des Angegriffenen (Nage oder Tori). Nage führt eine Technik gegenüber Uke aus. Nach in der Regel zwei oder vier Wiederholungen der jeweiligen Technik vertauschen die Partner ihre Rollen als Uke und Nage.

Die Angriffe bestehen vorwiegend aus Schlägen, Halte- und Würgegriffen. Die Technik selbst ist zumeist in drei Teile gegliedert. Dem Aufnehmen/Vorbeileiten der Angriffsenergie (siehe auch Tai no henko), der Weiterführung der Energie bis zum Verlust des Gleichgewichts (des Uke) und der Abschlusstechnik, die aus einem Wurf - auch mit anschließender Haltetechnik - oder nur einer Haltetechnik bestehen kann.

Dabei kann das Aufnehmen und Vorbeileiten des Angriffs auf mehrere Weisen erfolgen. Nage (der Verteidiger) kann durch eine Ausweichbewegung (tai sabaki - "bewegen in verschiedene Richtungen") und einen anschließenden Schritt nahe zum Angreifer hin (omote oder ura - "eintreten in verschiedene Positionen zum Uke hin") sich mit der Energie des Angriffs harmonisieren. Danach wird, durch die Weiterführung der Angriffsenergie in eine durch Nage bestimmte Richtung, das Gleichgewicht von Uke gestört. Oft finden auch angedeutete Stoß- und Schlagtechniken (atemi) zur Störung des Gleichgewichts Verwendung. Sobald Uke die eigene Kontrolle über seinen Körper verloren hat, ist es nicht mehr schwer, die Bewegung durch einen Wurf oder einen Hebel zu beenden.

Es gibt auch Übungen, in denen Techniken gegen mehrere Partner gleichzeitig geübt werden (randori), und Übungen, bei denen die Technik frei gewählt werden kann (jiyuwaza).

 

Yoga

Trainer: Dominique

Was ist Vinyasa Yoga?

Verschiedene Asanas werden in einer fließenden Bewegung zusammengesetzt. Durch diese festgelegten Abfolgen und die Synchronisierung mit dem Atem entsteht eine Flow-Wirkung. Vinyasa Yoga lässt sich daher auch mit der Definition Bewegungsmeditation beschreiben.

Der Schwerpunkt im Vinyasa Yoga liegt darin, den Wechsel von einem Asana zum nächsten möglichst fließend auszuführen. Die einzelnen Positionen hältst Du dabei jeweils nur kurz und orientierst Dich zeitlich an einer bestimmten Anzahl von Atemzügen. In den energetischen Übungsfolgen steigt die Intensität zur Mitte hin auf ein Maximum an und sinkt anschließend wieder. 

Vinyasa Yoga - Bedeutung und Definition

Die Bedeutung von Vinyasa Yoga ist zusammengesetzt aus zwei Sanskrit-Begriffen, die je nach Zusammenhang unterschiedlich übersetzt werden können. Nyasa bedeutet setzen, stellen, legen oder anordnen und entspricht damit ungefähr dem englischen to put. Die Silbe vi meint, dies auf eine bestimmte Weise zu tun. Die Definition von Vinyasa Yoga besteht somit darin, sich auf eine bestimmte, vorgeschriebene Art in eine neue Position zu begeben.

Vinyasa Yoga hat sich aus der ursprünglichen Yogaform für die Einheit von Körper und Geist, Hatha Yoga, heraus entwickelt und greift auf dessen Asanas zurück. Im Gegensatz zum ursprünglichen Hatha Yoga werden die Übungen schneller ausgeführt und zeitlich durch die Einheit von Atem und Bewegung getaktet. Vinyasa Yoga ist eng verwandt mit Ashtanga Yoga, manchmal auch Ashtanga Vinyasa Yoga genannt. In der westlichen Yogapraxis wird dieser Yogastil oft von Sportlern ausgeführt, die dem spirituellen Teil von Yoga eher skeptisch gegenüberstehen.


Welche Wirkung hat Vinyasa Yoga?

Vinyasa Yoga ist eine besonders sportliche und dynamische Yogavariante mit entsprechender Wirkung: Vinyasa Yoga wird Deine Ausdauer fordern und verbessern. Gleichzeitig wird die Konzentration auf bestimmte Bewegungsfolgen und die gleichzeitige Beobachtung Deiner Atemfrequenz Deinen Geist stärken. Zur Vinyasa Yoga Wirkung gehört durch die intensive Bewegungsmeditation auch das Dasein im Hier und Jetzt; mit Vinyasa Yoga kann also ein gutes Gegengewicht zu einem stressigen Alltag gesetzt werden und eine entspannende Wirkung erzielt werden.

Yoga in der Schwangerschaft

Trainer: Dominique

 

Bonsai-Karate

für Kinder von 4,5-7 Jahre

Zur Motivation unserer Bonsai-Kids werden Zwischen-Prüfungen nach Regeln des Deutschen JKA Karate Bundes abgehalten

Die Kinder werden beim Bonsai Training langsam und kindgerecht an das traditionelle Karate herangeführt. Sie sollen mit viel Spaß an Bewegung den respektvollen Umgang miteinander und gegenüber dem Trainer lernen. Hierbei spielt Disziplin eine entscheidende Rolle. Das Training ist geprägt vom Wechsel zwischen Konzentration auf die Übungen (zuhören!) und freie Bewegungsspiele. Hierbei wird die Koordination (unterscheiden von links und rechts) und Gleichgewicht geschult sowie Ausdauer und Schnellkraft gesteigert.

Durch diesen „Sport mit Philosophie“ werden die kognitiven Fähigkeiten ihres Kindes verbessert und mit steigendem Bewusstsein die Kampfkunst Karate erlernt. Dies stellt den Anfang des Strebens nach der Vervollkommnung von Körper und Geist dar, oder wie Meister Funakoshi sagte:

„Das höchste Ziel im Karate-Do ist nicht der Sieg oder die Niederlage, sondern die Perfektion des menschlichen Charakters”.